Hier findet ihr einen Gastbeitrag von Michaela Herzog zum Thema Joggen:

Wer mit dem Laufen anfängt, tut seinem Körper viel Gutes. Nicht nur die positiven Auswirkungen auf das Herz- und Kreislaufsystem, sondern auch Förderung der Konzentration und sogar ein günstiger Einfluss auf Depressionen durch das Joggen sind nachgewiesen. Auch dem Idealgewicht näherzukommen, ist ein häufiges Ziel. Beim Einsteigen kann man aber Einiges falsch machen. Zu schnell zu viel zu wollen, ohne die richtige Vorbereitung, kann zu Verletzungen oder Muskelkater führen. Am Ende verliert man die Lust am Laufen, bevor es richtig losgeht. Wie man das Lauftraining am besten angeht, kann man ausführlich unter www.trendfit.net/thema/joggen nachlesen.

Richtige Dosierung

Gerade zu Beginn sollte man nicht täglich Laufen. An Ruhetagen kann der Körper regenerieren, mehr als drei Tage pro Woche sollte man nicht trainieren. Fünfzehn Minuten pro Einheit sind für den Anfang ausreichend. Sowohl Dauer als auch Intensität können mit der Zeit gesteigert werden. Die Länge der Strecke sollte zu Beginn ebenfalls noch keine Rolle spielen. Wenn man langsam anfängt und regelmäßig trainiert, wird die angestrebte Strecke, egal ob 10 Kilometer, Halbmarathon oder Marathon früher oder später zu erreichen sein.

Den Körper vorbereiten

Eine gute Möglichkeit, den Körper an die Belastung durch das Joggen zu gewöhnen, ist Intervalltraining. Dabei werden Gehen, Dauerlauf und schnellerer Lauf abgewechselt. Am Anfang sollten die Intervalle kurz sein, nur etwa zwei Minuten. Auflockerungen und Dehnübungen sollten ebenfalls mit eingebaut werden. Erst wenn man gelernt hat, richtig zu laufen, sollte man die Zeiten des schnelleren Laufens Schritt für Schritt verlängern. Die Geschwindigkeit sollte sich danach richten, ob man sich während des Laufens noch leicht unterhalten kann.