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Als Erlebnistour wird diese Wanderung auf dem Hoherodskopf beschrieben. Das kann ich nun bestätigen! Positiv überrascht war ich von den wirklich schönen Wegen über Stock und Stein auf der Gipfeltour der Vogelsberger Extratouren.

Ich hatte eher mit Wald- und Wiesenwegen gerechnet. Der Weg führt aber größtenteils über Trailartige Wege, welche von Wanderern & Mountainbikern gleichzeitig genutzt werden. Und Spaß haben sicherlich beide, insofern Sie beide Rücksicht auf einander nehmen.

Vom Parkplatz an der Taufsteinhütte geht es kurz auf dem Wildsautrail entlang der Landstraße 3291. Nach wenigen hundert Metern biegt man dann links ab und trifft kurz darauf auf die drei Flösserteiche unweit der Jugendherberge am Hoherodskopf.

Gute Beschilderung

Gute Beschilderung

Bergab folgt man der wirklich sehr guten Beschilderung mit dem Vulkanzeichen in grün und rot. Das nächste Ziel ist dann der Gackerstein ( 663 m ) mit seinem „Gipfelkreuz„. Von dort aus hat man einen schönen Blick zurück zum Hoherodskopf.

Durch weitere Waldstücke abwärts gelangt man zu einem der niedrigsten Punkte der Runde. Aber alles was man runter gelaufen ist, muss später natürlich wieder erklommen werden. Am Ende des Tages zählte das Garmin ganze 562 Höhenmeter im Anstieg.

Die sich abwechselnden Ab- und Anstiege sind sicherlich auch das Schwierigste an dieser Genusstour. Und wo wir grade bei Anstiegen sind, folgt nach der Überquerung der Kreisstraße 103 ( Deutsche Ferienstraße Alpen-Ostsee ) der nächste über einen Wiesenweg südlich von Breungeshain.

Auf der anderen Seite gelangt man dann in den kleinen Ort Busenborn. Vorbei an der kleinen Kirche geht es dann runter bis zum Eichelbach, den man auf einer kleinen Holzbrücke überquert. Wie schon auf der ganzen Tour fallen auch hier die Steine und Felsen auf, welche dick mit Moss überzogen sind.

Ohne Moos nix los

Ohne Moos nix los

Von hier aus geht es nun auf ca. 2 Kilometern den steilsten Anstieg bis zum Bilstein ( 666 m ) hoch. Es gilt 215 Höhenmeter zu bewältigen. Aber die Qual ( insofern man dies so bezeichnen möchte ) lohnt sich auf jeden Fall.

Von diesem beeindruckenden Basaltfelsen hat man einen fantastischen Fernblick bis weit ins Rain-Main Gebiet. Sogar die Frankfurter Skyline ( Mainhatten ) sowie der Große Feldberg war auszumachen.

Auf dem nächste Kilometer gelangt man über Feldwege, vorbei an einer Lama-Herde, über die Landstraße 3338. Man lässt den Segelflugplatz sowie die Breungeshainer-Waldsiedlung rechts liegen und folgt dann dem Trampelpfad über die Skipiste hoch zum Hoherodskopf ( 764 m ).

Nach kurzer Stärkung am Imbiss zur schönen Aussicht würde der eigentliche Weg wieder zurück zur Taufsteinhütte führen. Unser Ziel war es aber die Gipfeltour mit dem Höhenrundweg ( H ) zusammenzulegen und die Wanderung auf etwa 20 km auszuweiten. Der Höhenrundweg ist ebenfalls sehr gut gekennzeichnet.

Vorbei am Baumkronenpfad, dem Kletterwald sowie dem Adventure Golfplatz geht es dann über Waldwege zum Bismarckturm auf dem Taufstein ( 773 ). Der 22 Meter hohe, viereckige Turm, bietet eine Aussichtsplattform von der man erneut einen perfekten Weitblick bis in die Rhön sowie das Rain-Main Gebiet hat. Der Aufstieg über 101 Stein- und Metallstufen lohnt sich zu jeder Jahreszeit.

An weiteren Felsformationen und Feuchtgebieten vorbei gelangt man dann zur Niddaquelle in der Nähe des Geiselstein ( 720 m ). Zurück zum Parkplatz an der Taufsteinhütte geht es über den Wanderweg vorbei an den Flösserteichen, welche zum Tourbeginn ja schon mal zu sehen waren.

Höhenprofil der HIKING Tour:
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Gipfel_01
Gipfel_02
Gipfel_03

 

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