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Vom Parkplatz Rabaçal auf der Hochebene Paul da Serra gelegen, geht es weit hinein ins Tal Ribeira da Janela. Hierbei lassen sich gleich 3 Touren gleichzeitig begehen.

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Ribeira da Janela Tal

Die Levadawanderungen zum Risco Wasserfall und zur Levada der 25 Quellen zählen zu den schönsten Wanderungen auf ganz Madeira. Dementsprechend hoch ist auch die Anzahl derer, die sich täglich auf die zum Teil sehr schmalen Wege begeben.

Mehrere hundert sollen es jeden Tag sein. Was sich auch gleich am Parkplatz für diesen Tag bestätigte. Die ersten beiden Touren, welche am meisten besucht werden, sind aber recht kurz und weiter unten im Tal, wo die Levada am schönsten ist, trifft man nur noch auf vereinzelte Wanderer.

Risco Wasserfall

Risco Wasserfall

Der erste Wegabschnitt zum Forsthaus Rabaçalal ist asphaltiert und lässt sich leider nicht ganz so angenehm laufen. Wer gut zu Fuß ist, und früh am Tag kommt, kann aber auf den breiten Wegen einen Großteil der Meute überholen, und hat an den Sehenswürdigkeiten vielleicht nicht ganz so viele Menschen vor der Linse.

Wem der Ab- und Aufstieg zu anstrengend ist, der kann auch mit einem Bus zum Forsthaus fahren. Im Pendelverkehr bringt dieser, für 3 € pro Einzelfahrt oder für 5 € Kombiticket, jeden sicher hin- und zurück.

Im oberen Bereich hat die Tour auch nicht ganz so viel zu bieten, allerdings kann man weit ins Tal blicken kann. Kurz nach dem Forsthaus Rabaçalal beginnt dann die Levada do Risco.

Nach etwa 20 Minuten Fußweg erreicht man dann den schmalen Kessel in dem sich der Risco Wasserfall ganze 100 Meter ins Tal stürzt. Gespeist wird der Wasserfall vom Lagoa da Vento oberhalb.

Im Kessel der 25 Quellen

Im Kessel der 25 Quellen

Von da aus bahnt sich das Wasser seinen Weg durch das zum Teil tief eingeschnittene Tal. Immer wieder sind auch tiefere Wasserbecken mit kristallklarem Nass auszumachen.

Man folgt dem Weg wieder zurück, bis man eine Treppe erreicht, die hinab zur Levada das 25 Fontes führt.

Es geht weiter bergab ins Tal der Ribeira Grande wo man eine Steinbrücke überquert, bevor es auf der anderen Seite wieder aufwärts zum Kanal geht.

Von da an wird der Weg entlang der Wasserader immer schmaler, ist aber auch hier noch gut gesichert. Über Stock und Stein, mal oberhalb mal unterhalb der Levada geht es weiter ins Tal.

Die Vegetation ist sehr beeindruckend, und im Sommer schützte einen der dichte Bewuchs mit Sicherheit gut vor der Sonne. Faszinierende Bäume säumen den Weg und bilden ein tunnelartiges Geflecht über der Levada.

Baumheide als Tunneldach

Baumheide als Tunneldach

Baumheide und Lorbeerbäume prägen auch hier das Bild an den steilen Hängen. Ca. 30 Minuten später erreicht man dann den Kessel der 25 Quellen. Ringsum sucht sich das Wasser seinen Weg entlang der steilen Wände in das kleine Wasserbecken davor.

Von hier an geht es wieder etwa 15 Minuten Zurück um dann rechts einem Pfad zu folgen, der sich steil seinen Weg zur Levada da Rocha Vermelha bahnt. In kurzen kehren geht es weiter abwärts ins Tal.

Den ausgesetzten Stufen folgt dann, an einer Art Lichtung, ein breiter betonierter Kanal dem man rechts weiter folgt. Man befindet sich jetzt 507 Höhenmeter unterhalb des Ausgangspunkts am Parkplatz Rabaçal.

Da der Weg ab hier dann überwiegend nicht mehr gesichert ist, ist die Anzahl derer, die sich hierhin verirrt nahezu null. Vereinzelt kommen einem dann doch ein paar einsame Selen entgegen.

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Levada da Rocha Vermelha

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Wilde Gewächse

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Wasserfall im Ribeira dos Cedros Tal

 

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Levada da Roche Vermelha

Die Levada da Rocha Vermelha ist hier fast unberührt und man befindet sich abseits der Touristenschaaren. In aller Ruhe folgt man den Windungen ins Tal Ribeira da Janela. An einer Brücke quert man die Ribeira dos Cedros in der sich zwei Wasserfälle in die Steinbecken ergießen.

Am Eingang des Seixal Tunnel biegt man links ab. Einige Stellen entlang der Levada sind hier extrem ausgesetzt und wer nicht absolut trittsicher und schwindelfrei ist, sollte besser umkehren. Solche Stellen folgen bis zum Umkehrpunkt noch einige Male.

Außer den steilen Hängen und dem immer schmaler werdenden Weg entlang der Levada da Roche Vermelha gibt es hier nicht mehr viel zu entdecken.

Im Wanderführer war noch die Rede von einem 75 Meter hohen Wasserfall. Gefunden haben wir einen der etwa 15 Meter hoch ist, dafür aber Lärm macht als wäre er deutlich höher.

Von da an geht es dann zurück entlang des Weges, den man gekommen ist. Auf den letzten 4 bis 5 Kilometern gilt es dann die 507 Höhenmeter wieder zu erklimmen, die man sich vorher ins Tal hinein gewagt hat.

Höhenprofil der Tour:
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Link zum GPS Track: Risco Wasserfall & Levada das 25 Fontes