Ein weiterer Wanderweg der den Titel „Premium“ redlich verdient hat. Startpunkt dieser tollen Wanderung ist der Wanderparkplatz unmittelbar hinter dem Ortsschild von Asbach in nördlicher Richtung.

Muschelkalkfelsen

Muschelkalkfelsen

Von hier aus geht es gleich auf schmalen Pfaden durch den Wald. Auf und Ab geht es um den Sickenberg und verläuft dann auf einem Feldweg entlang einer Lichtung.

Hier muss man aufpassen, dass man den richtigen Abzweig erwischt. Dieser führt nämlich mitten über eine Wiese rechts aufwärts zum Waldrand. es geht zum ersten Mal steil bergauf.

Entlang einiger Muschelkalkfelsen und über eine Treppe, die einem den Anstieg erleichtert, kommt man an eine Weggabelung. Der P 16 verläuft linksseitig weiter. Man sollte aber einen kleinen Abstecher unternehmen und dem Pfad rechts folgen.

Ausblick an der "Nase"

Ausblick an der „Nase“

Nach ca. 200 Metern erreicht man den Aussichtspunkt Nase. Die Felsklippe auf 440 Metern Höhe bietet einen tollen Fernblick auf das im Tal liegende Asbach und die Umgebung.

Es geht wieder zurück zum eigentlichen Weg und zum nächsten Aussichtspunkt. Der Dietzenröder Stein auf 480 Metern ist ein Aussichtspunkt oberhalb eines Felsplateau. Man blickt über Dietzenrod bis hin zum Grenzmuseum Schifflersgrund.

Der Weg wechselt von schmalen Trails über Stock und Stein und ausgewaschene Wurzeln bis hin zu breiten Waldwegen. Es wird nie langweilig und der Weg ist so abwechslungsreich wie die Vegetation.

Waldtreppe

Waldtreppe

Oberhalb von Weidenbach geht es erneut entlang einer Felsklippe und ab und an hat man einen fantastischen Blick auf das umgebende Land oder ins Tal.

Der höchste Punkt der Tour ist der Aussichtspunkt am Rachelsberg ( 521 m ). Hier laden 4 Holzbänke und ein runder Tisch zum Verweilen und Rasten ein. Man kann die Seele baumeln lassen und erneut den tollen Fernblick genießen.

Wenige Meter nach dem Rachelsberg geht es dann steil bergab. Man erreicht wieder befestigte Waldwege, über die man zur Ruine Altenstein gelangt.

Diese alte Burgruine wurde geschichtlich erstmal im Jahr 1329 erwähnt. Zwischenzeitlich diente dieses Gebäude als Festung, Forsthaus und sogar als Ferienlager.

Ruine Altenstein

Ruine Altenstein

Bei bestem Sonnenschein, welcher durch das Blätterdach auf die Ruine fällt, ein toller Anblick.

Kurz hinter dem kleinen Hügel mit der Ruine Altenstein, folgt der Weg steil abwärts einer Lichtung zurück in den Wald. Vorbei an einer weiteren Felsformation geht es nach einigen hundert Metern auf den Kolonenweg der ehemaligen Innerdeutschen Grenze.

Über das Grüne Band gelangt man wieder zurück nach Asbach. Der Weg beschreibt noch einen kleinen Bogen um den Ort bevor man über eine Treppe am Sportplatz direkt in den kleinen Ort gelangt.

Um sich von den Strapazen der Wanderung zu erholen und zu stärken, empfiehlt sich der Besuch in der Alten Schmiede in Asbach.


Höhenprofil der Tour:
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