Am Ortsrand von Seiferts, einem Ortsteil der Gemeinde Ehrenberg/Rhön im Landkreis Fulda, befindet sich der Wanderparkplatz Birxgraben.

Lupinen säumen den Weg

Von hier aus startet man eine tolle Wanderung ins Dreiländereck ( Hessen, Thüringen, Bayern ) in der Langen Rhön im Biosphärenreservat Rhön.

Wer es bequemer mag, der Fährt mit dem Auto bis zum Parkplatz am Schwarzen Moor. Dabei verpasst man aber einen fantastischen Pfad im Birxgraben und den Wiesen und Wäldern rund um den Querenberg ( 805 m ).

Vom Parkplatz aus geht es hinein in eben diesen Graben, durch den sich der kleine Bach Birx schlängelt. Die schmalen Pfade führen bergauf und wechseln ab und zu, über kleine Brücken, die Seite.

Schmale Pfade am Waldrand

Man Quert die L 3476 und folgt der Beschilderung mit dem grünen Tropfen entlang dem Waldrand. Vorbei an der Rhönklubhütte Seiferts und einer Weide mit glücklichen Kühen geht’s zum Informationszentrum Schwarzes Moor.

Über die St 2287 gelangt man zu einem Steinernen Tor, welches als Mahnmal noch an ein ehemaliges Reichsarbeitslager an dieser Stelle erinnert.

Auf dem Moorlehrpfad geht es dann durch die faszinierende Landschaft. Wer möchte kann sich am Aussichtsturm einen Überblick verschaffen.

Steinernes Tor

Über den Bohlenpfad, welcher noch viel beeindruckender ist als am Roten Moor, geht es dann direkt ins Moor mit seiner tollen Flora und Fauna.   

Zahlreiche Infotafeln informieren den Besucher rund um das Thema Moor. Wer genau hinschaut kann sogar einige Fleischfressende Pflanzen ausmachen, die sich hier richtig wohl fühlen.

Hat man den Bohlenpfad hinter sich gelassen geht es auf der anderen Seite der Hochrhönstraße wieder in den Wald mit seinen tollen alten Bäumen, welche zahlreich den Weg säumen.

Bohlenweg durchs Moor

Man folgt weiter der guten Beschilderung und wird hier und da ebenfalls nochmal über Holzbohlenwege geführt. Ab und an geht es über kleine Holzbrücken und die schmalen Pfade verlaufen über Stock und Stein.

Etwas oberhalb des Eisgrabens erreicht man eine Lichtung an einer Wiese, die mit Ihrer tollen Farbenpracht der Blumen nicht nur die Insekten beeindruckt.

Der Weg führt etwas bergab und über diverse Steine gelangt man dann in den Eisgraben wo sich ein weiterer toller kleiner Bachlauf gen Wald schlängelt.

Eisgraben-Wasserfall

Vom Schwarzen Moor aus trägt dieser den Namen Aschelbach, weiter unten dann den Namen Eisgraben.  Der Bach ist auch namensgeben für den kleinen, etwa 4 Meter hohen, Eisgraben-Wasserfall.

Auf der andren Seite geht es nochmal kurz bergauf um danach, vorbei an den bunten Wiesen links und rechts des Wegs, abwärts Richtung Ferienhof Hillenberg.

An einer Weggabelung folgt man dann links dem Weg zur Frauenhöhle, einer Basalthöhle unweit des Hauptweges.

Durch den Eisgraben und vorbei an der Eisgrabenhütte geht es dann wieder zurück zu der Lichtung, an der man die tolle Landschaft das erste Mal überblicken konnte.

Blumenpracht

Auf fast demselben Weg geht es zurück zum Schwarzen Moor. Hier angekommen kann man sich bei Speisen & Getränken stärken.

Weiter geht es im ehemaligen Grenzgebiet zum Grabenberg ( 796 m ) auf dem noch ein Grenzturm steht und an die Teilung des Landes erinnert.

Durch ein kleines Waldstück gelangt man dann zum Thüringer Ort Birx im Landkreis Schmalkalden-Meinigen. Dieser Ort ist namensgeben für den kleinen Bachlauf, an dem die Tour durch den Birxgraben begonnen hat.

Der offizielle Wanderweg verläuft weiter entlang der L 1123. Kurz nach der Abzweigung der Zufahrtsstraße zum Schwarzen Moor geht es wieder zurück zum kleinen Bach, dem man bis nach Seiferts bergab folgt.

Tourinfos:

  • Schwierigkeit: leicht

  • Streckenlänge: 24,8 km

  • Dauer: 5,75 Std

  • Aufstieg: 480 m

  • Abstieg: 481 m
  • GPS Download:

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