Der Treunitzer Klettergarten gehört im nördlichen Frankenjura zu den schönen und gutgriffigen Wänden des Obersten Wiesenttals.

Treunitzer Klettergarten

Von Bamberg aus nimmt man die A 70 Richtung Bayreuth. An der Autobahnabfahrt Roßdorf a. Berg folgt man der Beschilderung „Königsfeld“ und dann der B 22 über Steinfeld nach Treunitz.

Das ca. 150 Einwohner zählende Dorf gehört zur Gemeinde Königsfeld in Oberfranken im Landkreis Bamberg. Rund um den Ort finden sich einige interessante Felsen zum Klettern.

Wer eher fürs Wandern zu begeistern ist, der findet im Paradiestal eins der schönsten Täler des Frankenjura.

Kurzer Zustieg

Der Klettergarten liegt in südöstlicher Richtung zwischen Treunitz und Wiesentfels, knapp 1 Kilometer hinter dem Ortsschild, unweit der Wiesent die sich hier durchs Tal schlängelt.

Ein kleiner unscheinbarer Parkplatz an der Bundesstraße bietet Platz für 5 bis 6 PKW. Von hier aus führt ein kleiner Pfad zur wenige Meter höher gelegen Felswand.

Im vorderen Bereich ist die Wand etwa 12 Meter hoch und bietet etwas leichtere Routen. Im Hinteren Sektor kann man bis auf 22 Meter klettern und die Routen werden deutlich anspruchsvoller.

Zone 3 im vorderen Bereich

Insgesamt gibt es 44 Sportkletterrouten vom 4. bis 9. Grad UIAA. Durch die südliche Ausrichtung ist der Treunitzer Klettergarten bei gutem Wetter ein gern besuchter Spot, der auch für Anfänger im Frankenjura sehr gut geeignet ist.

Der Fels bietet extrem löchrigen Kalkstein mit Kaminen, Dächern, kleinere Sanduhren sowie zahlreichen Rissen. De Absicherung ist, wie im gesamten Bereich Treunitz, sehr gut.

Einige Schwalbenschwänze sind schon gut eingeschliffen und werden sicherlich in naher Zukunft ausgetauscht.  

Gekletterte Routen: Rockys wunderbare Welt der Schwerkraft 6, Klemme 5-, Rockys Kauknochen 7+, Rockys Felsenparadies 5+, Erster Streich 6-

Felsinfo: Frankenjura Band 1

 

Schwarzer Pfeiler

Blockiges Gelände

Felslektüre

Michael in „Erster Streich“