Vom Parkplatz am „Brunnen vor dem Tore“ in Bad Sooden-Allendorf ( Huhngraben, Ecke Rothesteinstr. ) folgt man der Klausbergstraße bis an den Ortsrand.

Direkt hinter den letzten Häusern biegt man rechts in einen kleinen Pfad ab, der dann etwas oberhalb der geteerten Straße verläuft.

Am Klausbergturm

Am Klausbergturm

Nach nicht ganz einem Kilometer beschreibt der Weg einen kleinen Bogen aufwärts und endet an einer kleinen Lichtung. Hier thront der kleine Klausbergturm, welcher über eine Wendeltreppe begehbar ist.

Von hier aus blickt man über das im Tal liegende Bad Sooden-Allendorf, die Hügel dahinter, und bei gutem Wetter sogar bis zum Hohen Meißner.

Der Weg verläuft dann am Waldrand und entlang den Kornfeldern weiter aufwärts. Wegweiser weisen darauf hin, dass man sich in der Nähe zur Dr. Kerstan-Hütte befindet.

Man folgt der Wegmarkierung „1“ oder „S4“, vorbei am Heiligenberg ( 431 m ), bis an eine Weggablung an der Taterlinde. Wenig später erreicht man die ehemalige Innerdeutsche Grenze am Uhlenkopf.

Der alten Grenzlinie folgt man etwa 1,5 Kilometer gen Süden. Auf halbem Weg findet sich in einem Wasserdurchlass die so genannte Stasi Röhre auf der Gobert. Gobert ist das Gebiet um die Kalkklippen die von weitem schon zu sehen sind.

Stasiröhre

Stasiröhre

Das Grüne Band

Das Grüne Band

Schöne Aussicht

Schöne Aussicht

Der Weg ist das Ziel

Der Weg ist das Ziel

Ob dieser Wasserdurchlass wirklich zum Schleusen von Spionen genutzt wurde ist fraglich. Nicht unweit dieser Stelle findet sich das Grenzmuseum Schifflersgrund bei Asbach. Hier gab es wohl eine funktionierende und genutzte Schleuse.

An einer Biegung, in der die ehemalige Grenze nach Osten abknickt, geht es rechts auf schmalem Pfad weiter zur schönen Aussicht. Dies ist ein Punkt oberhalb der Kalkklippen. Und die Aussicht ist wirklich top.

Über freigewaschene Wurzeln auf dem Trail geht es weiter entlang der Abbruchkante mal auf mal ab zur Hörne ( 523 m ). Hier stehen eine Schutzhütte sowie eine Bank zum Ausruhen.

Direkt hinter der Kuppe geht es steil abwärts. Hier ist mal wieder Trittsicherheit nicht das Schlechteste. Und sobald der Untergrund nass ist, wird der Weg extrem rutschig und man läuft Gefahr sich auf den Hosenboden zu setzten.

Ab und an geht es dann wieder ins Dickicht und der Pfad wird allmählich flacher. Nach ca. 1,5 bis 2 km erreicht man dann wieder festen Waldweg der einen zum Schloss Rothestein bringt.

Ehemalige Schlossgärtnerei

Ehemalige Schlossgärtnerei

Das Schloss, mit dessen Bau 1891 begonnen wurde, scheint drei unterschiedliche Baustile in sich zu vereinen. Der Eingangsbereich, der Schlossturm sowie das Hauptgebäude sind alle in unterschiedlichen Farben gehalten.

Faszinierend sind dort auch die verschiedenen Wasserspeier an den Gebäuden. Eine kleine Terrasse bietet tollen Fernblick und zur Stärkung gibt es reichlich Auswahl im Restaurant.

Ca. 500 Meter unterhalb vom Schloss macht die Straße eine 180 Grad Kurve. Wanderer nutzen aber den Weg der hier geradeaus weiterführt. Entweder durch einen alten Hohlweg oder links davon auf schmalem Trail.

Nach knapp einem Kilometer erreicht man ein Haus, welches wie ein altes Forsthaus aussieht. Dieses Gebäude ist die ehemalige Schlossgärtnerei. Ab hier geht es auf geteertem Untergrund vorbei am Ausflugslokal Wilhelmshöhe zurück zum Ausgangspunkt.

Ab und an sollte man einen Blick zurück werfen. Es lohnt sich, da das Schloss in perfekter Lage oberhalb der Werra thront.


Höhenprofil der Tour:
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