Heute hatte ich mich mit „Sammy“ verabredet um mal wieder ne schöne Runde mit dem Bike zu drehen. Bei strahlendem Sonnenschein ging es von der Wiesenmühle aus über den Radweg Richtung Vogelsberg.

Sobald bald man sich aus einem geschützten Bereich bewegte, spürte man heute unseren härtesten Gegner. Der Wind blies uns teilweise sehr böig ins Gesicht und bremste einen doch recht heftig aus. Radeln im Stand, könnte fast ne olympische Disziplin werden.

Aber wir wollten uns ja nicht unterkriegen lassen und kurbelten weiter an Bimbach und Großenlüder vorbei um uns dem zweiten netten Anstieg zu widmen. Hinter Großenlüder geht es in der Nähe der Bundesstraße bergauf, an den Kalkwerken vorbei nach Müs. Von Müs aus verläuft der Radweg wieder bis kurz vor Landenhausen über einen Teerweg. Die letzten Meter, nach einem kurzen Teil auf dem Feldweg, muss man dann die Straße nutzen.

In der Mitte des Ortes führt dann eine Straße hoch zum Kreiszeltlager, welchen wir wählten, um den dritten Anstieg des Tages zu bewältigen. Wobei sich die folgenden Anstiege wie „ein“ langer Anstieg anfühlen. Zum Erholen bleibt kaum Zeit.

Im Wald, oberhalb von Landenhausen, war es dann Gott sei Dank etwas windgeschützter. Aber bergauf ging es immer noch…

Eine schöne Abwechslung liegt dann am höchsten Punkt der Tour etwas abseits des Weges. Man muss sein Bike kurz zurücklassen und sich etwas durchs Unterholz kämpfen. Dann gelangt man zum Landenhäuser Stein auf 468 Metern.

Diese Gesteinsformation liegt mitten im Wald und ohne den ortskundigen Sammy hätte ich diese Stelle auch nicht gefunden. Aber der Weg und der Ausblick bei immer noch gutem Wetter sind einfach genial.

Von da an ging es dann nach Stockhausen um sich kurz zu stärken. An der alten Mühle im Niederndorf vorbei geht es dann durchs Tal der Altefeld zurück nach Müs. Wieder auf freier Fläche war der Wind wieder im Spiel. Diesmal jedoch mit Regen im Rücken auch keine besseren Aussichten.

Kurz vor Fulda wurden wir dann doch noch gewaschen. Schee wars aber trotzdem.

Höhenprofil der Tour:
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