Farben des Winters

Natürlich ist die Farbe des Waldes rund um Laubach aktuell nicht „grün“ wie man beim Namen Grünes Meer erwarten könnte. Aber auch zu dieser Jahreszeit hat der Laubacher Wald viel zu bieten und bei leichtem Sonnenschein kommen die winterlichen Farben sehr schön zur Geltung.

Aber man kann auch erahnen wie toll diese Wanderung im Frühjahr oder Sommer sein muss, wenn alle Bäume ihr sattes grün tragen.

Los geht es vom Zentrum der kleinen mittelhessischen Stadt Laubach im Landkreis Gießen, hinauf zu den Hängen des Vogelsberges. Rund um das schöne Laubacher Schloss finden sich zahlreiche Parkmöglichkeiten.

Schloss Laubach

Wer mag kann zu Beginn oder zum Ende der Tour noch eine Runde durch den Schlosspark drehen oder sich die schönen alten Fachwerkhäuser im Stadtkern anschauen.

Entlang der Wetter gelangt man über den Radweg gen Osten zum Ortsrand, von wo aus es direkt in den Wald geht. Parallel zur B 276 gelangt man zum Hotel & Landgasthof – Laubacher Wald, welches idyllisch unweit des Gaulskopf liegt.

Kurz hinter dem Gasthof biegt der Weg rechts ab und man folgt den gut sichtbaren gelben Wegmarkierungen des Wetterwegs und des Vogelsberger Pfannenwegs.

Der Wetterweg verläuft über 38 Kilometer vom Parkplatz Jägerhaus zum Kloster Arnsburg. Der Vogelsberger Pfannenweg hat eine Länge von 18 Kilometern und beginnt beim Sporthotel Grünberg und endet am Wirtshaus Laubacher Wald.

Tolles Licht

Querfeldein

Auf dem Holzweg

Kurze Zeit später erreicht man erneut die B 276. Der Wanderweg verläuft weiter entlang der Wetter, die sich hier durch das kleine Tal schlängelt. In einem weiten Bogen geht es um den Heinzeberg herum auf das Jägerhaus und den Entdeckungswald Grünes Meer hinzu.

Bohlenweg zum Kirchenhügel

Das Grüne Meer im Laubacher Wald ist ein Naturerlebnis- und Freizeitpark im Naturpark Hoher Vogelsberg und liegt direkt an der B 276 zwischen Laubach und Schotten.

Wie man der Webseite entnehmen kann ist der Park aktuell wegen technischer Probleme vorübergehend gesperrt. Bis die neue Sommersaison startet sollte dies aber sicher wieder behoben sein, denn es gibt für Groß und Klein viel zu entdecken.

Neben den ganzen Spielattraktionen hat das grüne Meer noch mehr zu bieten. Auf dem kleinen Hügel über dem Gelände, welchen man über einen befestigten Bohlenweg erreicht, liegt die Kirchenruine St. Valentin. Sie gehörte zu dem Dorf Ruthardshausen, welches sich einst an dieser Stelle befand und im 13ten Jahrhundert errichtet wurde.

Kirchenruine St. Valentin

Von der malerisch gelegen Ruine führt ein schmaler Pfad weiter bergauf. Einige Wegabschnitte sind ebenfalls mit Holzbohlen versehen und an zahlreichen Stellen finden sich Hinweisschildern zur heimischen Tier- und Pflanzenwelt sowie zur Geologie und Kulturgeschichte des Gebiets.

Etwas weiter oben finden sich auf dem etwa 2 Kilometer langen Rundweg noch zwei Aussichtstürme. Zuerst der Fachwerkturm und am höchsten Punkt der Himmelsleiter Turm, dessen oberste Plattform einen tollen Rundumblick bietet.

Hat man den Eingangsbereich am grünen Meer wieder erreicht, quert man die Bundestraße und folgt dem Verlauf des Bachs Horloff in Richtung Gonterskirchen.

Bogen und Fenster

Mauerreste

Aussichtsturm Himmelsleiter

Nach circa 1,5 Kilometern erreicht man ein Wochenendgebiet mit schönen Häusern in toller Lage. Kurz bevor man den Ortskern erreicht hält man sich rechts und folgt einem schmalen Weg zum Steinbruch Gonterskirchen hinauf.

Wochenendgebiet Gonterskirchen

Wenig später erreicht man die Kreisstraße 190, quert diese und folgt dem Wanderweg weiter vorbei am Steinbacherkopf.  Ab jetzt geht es nur noch bergab zum Ausgangpunkt in Laubach.

Tourinfos:

  • Schwierigkeit: leicht

  • Streckenlänge: 22.4 km

  • Dauer: 5 Std

  • Aufstieg: 534 m

  • Abstieg: 545 m

GPS DOWNLOAD:

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