Das Mittaghorn ist ein 3143 Meter hoher Gipfel der oberhalb von Saas-Fee in den Walliser Alpen. Fährt man tief hinein ins Saastal, dominiert dieser Gipfel das Bild im Süden, über dem zur Mittagszeit die Sonne steht.

Der 2004 eingerichtet Klettersteig ( B ) hinauf zum Gipfel ist somit ein Klettersteig auf einen echten Dreitausender. Und der relativ leichte Aufstieg ist jede Anstrengungen wert. Denn die Aussicht auf die umgebenden Viertausender mit den riesigen Gletschern und den tiefen Blicken hinab auf Saas-Fee und Saas-Grund ist atemberaubend schön.

Los geht es an der Bergstation des Alpin Express mit der Gondelbahn hinauf zur Mittelstation Morienia. Von hier aus folgt man der weiß-blauen Markierung zum Einstieg am Nordwestgrad des Mittaghorn.

Man quert Schotterpisten und größere Steinblockhalden und es geht nur wenig auf und ab. Unmittelbar vor dem Nordwestgrad gelangt man dann mit Hilfe eines angebrachten Drahtseils ein kleineres Steiles Stück hinauf.

Vorbei an einem Metallstab, mit einer kleinen Schweizer Fahne, folgt der Klettersteig stets dem Nordwestgrad hinauf. Zu Beginn des Weges auf dem Grad gilt es überwiegend Gehgelände zu bewältigen.

Auf fast 2850 Metern beginnt dann der erste wirkliche Klettersteigabschnitt. Zwischendrin folgen immer wieder kurze Gehpassagen, bei denen man die Möglichkeit hat, kurz inne zu halten und die spektakuläre Aussicht zu genießen.

Zwei bis Drei steilere Passagen kurz unterhalb des Gipfels sind etwas anspruchsvoller und das „Klettern“ macht wirklich sehr viel Spaß. Nur wenige Meter vom Gipfelkreuz entfernt gilt es noch eine kleine Leiterpassage zu meistern.

Und dann steht man nach gut 2,5 Stunden auf dem Gipfel des Mittaghorn. Nach kurzer Rast und Stärkung geht es dann zum Abstieg über die Ostflanke. Auch hier folgt man wieder den weiß-blauen Markierungen dem zum Teil sehr steil abfallenden Weg.

Schnell verliert man an Höhe und in südlicher Richtung erblickt man den Stausee Mattmark und tief unten im Tal liegt Saas-Almagell. Auf einer Höhe von 2630 Metern erreicht man eine Weggabelung an der man zur rechten Seite zur Britannia Hütte gelangt.

Der Weg zurück nach Saas-Fee verläuft linkseitig hinüber zur Bergstation der Plattjenbahn. Am Wegesrand erblühen zahlreiche Edelweiß. Zu Beginn nur vereinzelt hier und da, dann aber einen ganzen Hang voll.

Wenige Meter vor der Plattjenbahn gelangt man dann durch ein weiteres Blockgelände. Es geht vorbei an teils haushohen Felsblöcken. Sehr beeindruckend dieses Gelände. Hier hätten Freunde des Boulderns ihren Heidenspass.

Schnell verliert man an Höhe und in südlicher Richtung erblickt man den Stausee Mattmark und tief unten im Tal liegt Saas-Almagell. Auf einer Höhe von 2630 Metern erreicht man eine Weggabelung an der man zur rechten Seite zur Britannia Hütte gelangt.

Der Weg zurück nach Saas-Fee verläuft linkseitig hinüber zur Bergstation der Plattjenbahn. Am Wegesrand erblühen zahlreiche Edelweiß. Zu Beginn nur vereinzelt hier und da, dann aber einen ganzen Hang voll.

Wenige Meter vor der Plattjenbahn gelangt man dann durch ein weiteres Blockgelände. Es geht vorbei an teils haushohen Felsblöcken. Sehr beeindruckend dieses Gelände. Hier hätten Freunde des Boulderns ihren Heidenspass.

Da die Plattjen-Bergbahn diesen Sommer außer Betrieb war, ging es also zu Fuß hinab bis nach Saas-Fee. Die Vegetation nimmt mit jedem Meter abwärts zu, und wird zunehmend farbenfroher und schon bald hat man die Baumgrenze wieder erreicht.

Zurück an der Bergbahn Alpin Express, wo es früh am Morgen losging, zählt das GPS Gerät 10,9 Kilometer, 689 Höhenmeter im Aufstieg und ganze 1392 Höhenmeter im Abstieg. Eine absolut lohnenswerte und abwechslungsreiche Bergtour.

TOURINFOS:

  • Schwierigkeit: mittel

  • Streckenlänge: 10,9 km

  • Dauer: 6 Std

  • Aufstieg: 689 m

  • Abstieg: 1392 m